Hämatologische & Onkologische Praxis Stadthagen

Schwerbehindertenausweis, Haushaltshilfe, Rente

Wir stellen Ihnen auf dieser Seite sozialrechtliche Tipps und weitergehende Informationsquellen zur Verfügung. Alle Angaben haben wir sorgfältig geprüft. Trotzdem können wir für die Richtigkeit der Angaben im Einzelnen leider keine Gewähr übernehmen.

Haushaltshilfe

Alle Krankenversicherungen übernehmen die Aufwendungen für eine Haushaltshilfe, wenn die Weiterführung des Haushaltes wegen Krankenhaus- oder Kuraufenthalt vorüber - gehend nicht möglich ist. Im Haushalt muss mindestens ein Kind unter 12 (manchmal auch 14) Jahren leben. Einzelheiten erfahren Sie bei Ihrer zuständigen Krankenversicherung.

Rehabilitation

Die Deutsche Rentenversicherung ist auch für viele Rehabilitationsleistungen, wie etwa die onkologische Reha, zuständig. Aber auch andere Träger, beispielsweise Kranken- und Un-fallversicherungen, können konkrete Reha-

Maßnahmen finanzieren. Welcher Träger für welche Leistung zuständig ist, erfahren Sie bei den „Servicestellen REHA“.

Weitere Infos bei Ihrer Krankenversicherung oder im Internet.

www.reha-servicestellen.de

Schwerbehindertenausweis

Beim zuständigen Versorgungsamt können Sie die Feststellung eines „Grades der Behinderung“ (GdB) beantragen. Der GdB wird nach bundeseinheitlichen Kriterien auf Grundlage ärztlicher Gutachten festgelegt. In der Regel wird bei einer Krebserkrankung im akuten Stadium ein GdB von 50 und damit eine Schwerbehinderung festgestellt. Die Adresse des zuständigen Versorgungsamtes erfahren Sie im Bürgerbüro Ihres Rathauses oder im Internet.

www.versorgungsaemter.de/Versorgungsaemter_index.htm

Rente

Wer dem Arbeitsmarkt aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung weniger als sechs Stunden pro Tag zur Verfügung steht, hat Anspruch auf eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Wer nicht länger als drei Stunden täglich arbeiten kann, hat Anspruch auf eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Das gilt allerdings nur für Personen, die innerhalb eines gewissen Zeitraums Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung einbezahlt haben. Die Rente wegen Erwerbsminderung wird nur auf Antrag und dann gerade bei Krebspatienten häufig nur auf Zeit bewilligt. Das heißt: Beantragen Sie die Rente – und stellen Sie etwa ein halbes Jahr vor Ablauf der Erwerbsminderungsrente einen Folgeantrag, wenn Sie der Meinung sind, die Voraussetzungen weiterhin zu erfüllen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet und unter einer kostenlosen Telefonnummer bei der Deutschen Rentenversicherung:

Telefon: 0800 - 10 004 800 (Mo bis Do

von 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr, Fr bis 15.30 Uhr)

www.deutsche-rentenversicherung.de

Weitere hilfreiche Adressen

Viele Krebsberatungsstellen in Deutschland beraten zu sozialrechtlichen Fragen oder kennen kompetente Ansprechpartner vor Ort. Adressen erhalten Sie beim

Krebsinformationsdienst: 0800 - 420 30 40.

Die Deutsche Krebshilfe bietet einen Beratungsdienst, den Sie montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr erreichen. Krebspatienten, die in materielle Not geraten sind, können beim Härtefonds eine einmalige finanzielle Unterstützung beantragen.

Beratungstelefon: 0800 - 80 70 88 77

Härtefonds: 0228 - 729 90 94

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unterhält derzeit 21 Beratungsstellen und ein Beratungstelefon deutsch: Mo bis Fr 8 - 22 Uhr, Sa 8 - 18 Uhr; russisch und türkisch: Mo bis Sa 8 - 18 Uhr; arabisch: Di 11 - 13, Do 17 - 19 Uhr.

Kostenloses Beratungstelefon:

Deutsch: 0800 - 0 11 77 22

Türkisch: 0800 - 0 11 77 23

Russisch: 0800 - 0 11 77 24

Arabisch: 0800 - 0 11 77 25

www.unabhaengige-patientenberatung.de

Bürgertelefone des Bundesgesundheits- sowie des Arbeits- und Sozialministeriums (Mo bis Do 8 - 18 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr).

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Rente: 030 - 221 911 001

Arbeitsrecht: 030 - 221 911 004

Behinderung: 030 - 221 911 006

www.bmg.bund.de

Bundesministerium für Gesundheit

Krankenversicherung:

030 - 340 60 66 - 01

Pflegeversicherung: 030 - 340 60 66 - 02

www.bmas.bund.de

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung kümmert sich um Patientenrechte und ist telefonisch sowie im Internet zu erreichen.

Patientenrechte: 030 - 18 441 3424

Pflege: 030 - 18 441 3425

www.patientenbeauftragter.de

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