Hämatologische & Onkologische Praxis Stadthagen

Sozialrechtliche Absicherung

Viele Krebspatienten plagt nicht nur die Angst vor Behandlung, Schmerzen und Tod, sie sorgen sich auch um ihre materielle Absicherung. Oft müssen versicherungsrechtliche Ansprüche geklärt werden. Natürlich hat jeder, der so krank ist, dass er nicht mehr arbeiten kann, Recht auf eine Reihe von Unterstützungen. Doch wer hilft in welchem Fall weiter?

Stand der Information: März 2013

Erste Ansprechpartner sind auch bei sozialrechtlichen Fragen die behandelnden Ärzte, denn sie können den Umfang der notwendigen Unterstützung einschätzen. Viele Maßnahmen der Pflege und Rehabilitation erfolgen auf der Basis eines vom Arzt ausgestellten Rezepts.

Krankenkassen
Gesetzliche wie private Krankenversicherungen finanzieren die Arzt- und Klinikkosten; in der Regel übernehmen sie die Kosten von Heil- und Hilfsmitteln sowie der häuslichen Krankenpflege. Auch Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation werden über die Krankenversicherungen geregelt. Die gesetzlichen Krankenkassen sind zudem Ansprechpartner bei Fragen zur gesetzlichen Pflegeversicherung.

Persönliche Beratung bieten die jeweiligen Geschäftsstellen vor Ort. Informationen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen finden Sie unter www.gkv-spitzenverband.de, der privaten Krankenversicherungen unter www.pkv.de. Alle Krankenkassen sind online mit eigenen Websites vertreten.

Rentenversicherung
Auch wenn seit der letzten Gesundheitsreform viele Leistungen an die Krankenkassen übertragen wurden, so bleibt die Rentenversicherung doch in vielen Fragen Ansprechpartner. Vor allem wenn es um die Rückkehr ins Arbeitsleben oder Rentenfragen geht. Kostenlose Telefon-Nummer der Deutschen Rentenversicherung: 0800 - 1000 4800 (Mo – Do 7.30 – 19.30, Fr 7.30 – 15.30)

Weitere Informationen unter www.deutsche-rentenversicherung.de

Servicestellen REHA
Fragen rund um die Rehabilitation beantworten die jeweiligen Kostenträger. Ergänzend zu diesem Angebot existieren in vielen Städten die sogenannten Servicestellen REHA, die gemeinsam von Krankenkassen, Rentenversicherungen, der Bundesagentur für Arbeit, den Landkreisen und anderen Institutionen getragen werden. Sind verschiedene Rehabilitationsträger zuständig, koordiniert die Servicestelle die Zusammenarbeit dieser Träger. Außerdem helfen die Mitarbeiter bei der Antragstellung und stehen dem Krebspatienten unterstützend zur Seite.

Ein Adressverzeichnis ist unter www.rehaservicestellen. de abrufbar.

Krebsberatungsstellen
Die Deutsche Krebsgesellschaft bietet auf ihrer website www.krebsgesellschaft.de unter onkoscouts eine Übersicht aller Beratungsstellen der Landeskrebsgesellschaften. Die Deutsche Krebshilfe ist ein kompetenter Ansprechpartner für Patienten, die durch die Erkrankung in finanzielle Not geraten sind. Hier können Sie beim Härtefonds schriftlich Unterstützung beantragen: haertefonds(at)krebshilfe.de oder beim beratungsdienst(at)krebshilfe.de.

Telefonisch erhalten Sie Rat unter der Nummer 0228 - 729 90 95 (Mo – Fr, 8 – 17 Uhr).

Der Krebsinformationsdienst KID informiert kostenlos unter 0800 - 430 30 40 (täglich von 8 bis 20 Uhr) über Beratungsstellen zu sozialrechtlichen Fragen; weiterführende Informationen finden Sie auf seiner Website www.krebsinformationsdienst.de.

Die Mitarbeiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland beraten auch in türkischer und russischer Sprache: Mo, Di, Mi und Fr von 10 bis 18 Uhr, Do von 10 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 011 77 22. Adressen der regionalen Büros finden Sie auch auf der Website www.updonline.de.

nach oben