Hämatologische & Onkologische Praxis Stadthagen

Behandlung allgemein

Zielgerichtete Tumortherapie und Tumorgenom-Sequenzierung

Krebs ist nicht gleich Krebs. Diese Einsicht ist für Fachleute nicht neu. Und auch die Tatsache, dass es unterschiedliche Arten von Brust-, Lungen- oder Darmkrebs gibt, ist Ärzten und Wissenschaftlern bekannt. Neu ist allerdings, dass es mit Hilfe von Erbgut-Analysen des Tumors immer genauer gelingt, einzelne Formen voneinander abzugrenzen und sie zielgerichtet zu behandeln.

Werden ältere Krebspatienten anders behandelt?

Mit der rasanten Zunahme der allgemeinen Lebenserwartung in den vergangenen Jahrzehnten hat die Zahl der Patienten mit Krebserkrankungen insgesamt zugenommen. Gleichzeitig wächst die Gruppe der älteren Tumorpatienten immer stärker. Bei Erstdiagnose sind Frauen heute im Schnitt 68 Jahre, männliche Krebspatienten sogar 69 Jahre alt. Welche Rolle spielt das Alter bei der Therapieplanung?

P4 – Krebstherapie der Zukunft

Beim Deutschen Krebskongress 2016 waren sich die Experten einig: Moderne Krebs­herapie ist durch vier Ps gekennzeichnet: Sie ist präventiv, personalisiert, präzise und partizipativ.

Immuntherapie

Was macht eine erfolgreiche Tumortherapie aus? – Ihre möglichst gezielte Wirkung. Der Tumor soll möglichst komplett entfernt und die Schädigung gesunden Gewebes so weit wie möglich in Grenzen gehalten werden.Doch nun kommen Verfahren hinzu, die unter dem Etikett Immuntherapie zusammengefasst werden. Was steckt dahinter?

Ältere Krebspatienten

Mit der rasanten Zunahme der allgemeinen Lebenserwartung in den vergangenen Jahrzehnten hat die Zahl der Patienten mit Krebserkrankungen insgesamt zugenommen. Gleichzeitig wächst die Gruppe der älteren Tumorpatienten immer stärker. Bei Erstdiagnose sind Frauen heute im Schnitt 68 Jahre, männliche Krebspatienten sogar 69 Jahre alt. Benötigen wir also eine speziell an diese wachsende Patientengruppe angepasste Behandlungsstrategie?

Gemeinsam zum Therapieerfolg

Wer schon einmal an einer schweren Virusinfektion erkrankt war und wieder genesen ist, wird sich als geheilt betrachten. Anders bei Krebserkrankungen: Anstelle von Heilung sprechen wir Ärzte lieber von Therapieerfolg, denn ein bösartiger Tumor ist nur selten endgültig besiegt. Andererseits kann man auch mit noch nachweisbaren Tumorresten gut leben. Und auch das ist dann ein Therapieerfolg. Wie man ihn prinzipiell erreicht, das erläutern wir in diesem Beitrag.

Medikamentöse Krebsbekämpfung

Eine Krebsbehandlung ist umso aussichtsreicher, je zielgenauer sie durchgeführt wird. Deshalb ist es am sinnvollsten, einen Tumor chirurgisch zu entfernen oder auch Tumorreste an Ort und Stelle zu bestrahlen. Wenn Tumorzellen sich aber über Blut und Lymphe im ganzen Körper verteilen, dann müssen sie auch mit Medikamenten bekämpft werden, die über das Blut in jedes potenziell befallene Gewebe gelangen. Und auch hier gilt: Je zielgenauer Tumorzellen getroffen und gesunde Zellen geschont werden, umso besser ist der Therapieerfolg.

Schmerz und Schmerzbehandlung

Durchschnittlich jeder zweite Krebspatient klagt im Verlauf seiner Krankheit über Schmerzen, in fortgeschrittenen Stadien sind es sogar 70 Prozent. Manche Patienten geraten in einen regelrechten Teufelskreis aus Schmerz und Angst, die sich gegenseitig verstärken. Was also kann man tun?

Neue Behandlungsverfahren

Bösartige Tumoren müssen möglichst spurlos beseitigt werden, will man ein optimales Behandlungsergebnis erzielen So lautet das auch heute noch gültige Dogma der Onkologie. Seit Jahrzehnten stehen zur Krebsbehandlung drei Standard-Werkzeuge zur Verfügung die Operation, die Strahlentherapie und die im gesamten Organismus wirkende Chemotherapie. Mit dem wachsenden Verständnis über die Entstehung der Tumoren haben sich aber auch die Werkzeuge zu ihrer Behandlung weiterentwickelt.

Mit energiereichen Strahlen gegen den Krebs

Die Anwendung energiereicher Strahlen gehört neben Chirurgie und Chemotherapie zu den klassischen Säulen der Krebstherapie. Mittlerweile lässt sich ihre Wirkung meist zielgenau bündeln, und früher gefürchtete Nebenwirkungen treten deshalb nur noch selten auf.

Spontanheilung

Haben Sie davon nicht auch schon einmal geträumt? Dass der Krebs einfach wieder verschwindet. Ganz spontan und ohne weitere Behandlung. Tatsächlich kommen solche Spontanheilungen vor, auch wenn unter Fachleuten darüber nur selten offen geredet wird.

Klinische Studien

Medizinischer Fortschritt ist abhängig von der ständigen Entwicklung neuer Behandlungsverfahren. Strenge gesetzliche Vorschriften regeln den Ablauf entsprechender Prüfverfahren. Die Erprobung neuer Substanzen oder Verfahren am Menschen geschieht in sogenannten klinischen Studien.

Was bedeutet eigentlich Heilung?

Wer schon einmal an einer Lungenentzündung gelitten hat und von ihr genesen ist, wird sich mit Fug und Recht als geheilt ansehen. Anders bei Krebserkrankungen.

Strahlentherapie: Zellschäden erwünscht

Radioaktive Strahlung wird üblicherweise mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht, nicht mit dessen Behandlung. Manche Patienten stehen der Strahlentherapie daher eher skeptisch gegenüber.

Transplantation von Blutstammzellen

Es geht hier um Stammzellen aus denen die roten und weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen heranreifen. Mit solchen – von außen zugeführten – Blutstammzellen lässt sich eine darniederliegende Blutzellbildung wieder ankurbeln.

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