Dass Obst und Gemüse – möglichst mehrmals am Tag – sehr gesundheitsfördernd sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen, selbstverständlich auch in der Lebensmittelindustrie. Vom ACE-Saft über vitaminangereichertes Müsli bis hin zu preiswerten Vitaminkapseln aus dem Supermarkt: All diese Produkte scheinen dem Verbraucher zu signalisieren „Gesundheit kann man einfach schlucken“.
Wer auch als Krebspatient in der Lage ist, sein Essen zu genießen, der tut nicht nur etwas für seine Lebensqualität. Auch wenn die bedarfsgerechte Ernährung keine „Wunderwaffe“ darstellt, so ist sie doch Voraussetzung für einen möglichst günstigen Krankheitsverlauf. Was aber tun bei Appetitlosigkeit, Übelkeit oder entzündetem Gaumen?
Kann man sich hierzulande gesund und genussvoll ernähren? Angesichts der regelmäßigen Berichte über Krebs erregende oder in anderer Weise krank machende Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zweifeln viele an der Qualität der angebotenen Nahrungsmittel. Im folgenden Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick zu Risiken und Nebenwirkungen unserer Ernährung.
Auch für Krebspatienten ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, selbst wenn prinzipiell gilt: Erlaubt ist, was schmeckt. Gerade nach einer Krebsdiagnose kümmern sich viele Patienten sehr sorgfältig um ihre Ernährung und sind sehr kritisch, was Zusatzstoffe angeht. Solche Zusatzstoffe werden in der europäischen Union mit E-Nummern bezeichnet. Sie sollen Lebensmittel frischer aussehen lassen, vor krankmachenden Erregern schützen oder auch ihre Haltbarkeit verbessern.
Im Laufe einer Krebsbehandlung kann es vorkommen, dass die Nahrungsaufnahme über Mund und Speiseröhre vorübergehend nicht möglich oder nicht ausreichend ist. Das ist zwar für den Betroffenen unangenehm und lästig, aber kein Grund zur Panik, denn mit den Mitteln der modernen Ernährungsmedizin lässt sich die ausreichende Energiezufuhr fast immer sicherstellen, zum Beispiel durch die „parenterale Ernährung“ direkt ins Blut.
Fast alle Tumorpatienten benötigen – auch bei körperlicher Ruhe – bis zu einem Drittel mehr Energie als gesunde Menschen, ohne dass sie mehr Appetit verspüren.
Krebs und Krebsentstehung haben etwas mit der Vererbung, mehr noch aber mit dem ganz persönlichen Lebensstil zu tun.
Die Feststellung “Wer viel Fleisch isst, bekommt eher Krebs” ist so einfach wie – prinzipiell – richtig. Aber gerade Krebspatienten sollten aus solch plakativen Aussagen nicht die falschen Rückschlüsse ziehen und vor allem nicht vorschnell und radika
Im Laufe einer Krebsbehandlung kann es vorkommen, dass die Nahrungsaufnahme über Mund und Speiseröhre vorübergehend nicht möglich oder nicht ausreichend ist.
Eine der typischen ersten Reaktionen von Tumorpatienten nach Mitteilung ihrer Diagnose ist die Umstellung ihrer Ernährung.
Wer auch als Krebspatient in der Lage ist, sein Essen zu genießen, der tut nicht nur etwas für seine Lebensqualität.
Der Einfluss einer gesunden Ernährung auf die Entstehung von Krebs wird allgemein überschätzt.
Für gesunde Menschen ist Essen in der Regel ein Genuss. Für jeden zweiten Krebspatienten ist die Nahrungsaufnahme dagegen der tägliche Kampf gegen das Untergewicht.
Seit Mitte der 1990er Jahre betonen Ernährungswissenschaftler immer häufiger die Bedeutung so genannter sekundärer Pflanzenstoffe.
Auch wenn es in einschlägigen Zeitschriften immer wieder zu lesen ist: Eine Diät gegen den Krebs existiert nach übereinstimmender Meinung von Experten nicht. Im Gegenteil: Einige so genannte Krebsdiäten sind sogar schädlich.